00:00:02: Hallo, hallo und moin moin.
00:00:04: Herzlich willkommen zu deinem Podcast Liebe, Leben, Glück!
00:00:08: Hier sind wir wieder Maren und Hansa und heute wollen wir uns worüber unterhalten Maren?
00:00:13: Über das Thema Mantelot... Was ist das, Hansa?
00:00:19: Das
00:00:19: ist ja überhaupt ein Begriff auf den ich vor einem Jahr gestoßen bin versuchen so ein bisschen zu erläutern, was ich darunter verstanden habe.
00:00:34: Und dann kommen wir vielleicht auch nachher zu Ideen und Möglichkeiten wie man damit umgehen kann weil Mendelot ist jetzt nicht so positiv wenn man die hat irgendwie.
00:00:47: jedenfalls kann das auch schnell irgendwie blöd werden.
00:00:51: also es geht letzten Endes bei Mendelod darum dass Das ist die unsichtbare Organisation von Aufgaben.
00:00:58: Dass man das planen, dass einem im Kopf rumgeht halt mental.
00:01:04: Dass er sich an Dinge erinnern muss, dass man vielleicht noch überlegen muss wie man etwas koordiniert etc.. Das findet alles sozusagen im Kopf statt.
00:01:16: Und da findet dann auch nicht selten eine Ungleichverteilung von dieser Verantwortung, auch statt wenn zwei oder mehr Menschen zusammenarbeiten und leben.
00:01:28: Wobei gerade in den Familien nicht selte traditionelle Rollenbilder da auch eine Ungleichterteilung hervorrufen oder begünstigen.
00:01:44: Letzten Endes ist es einfach ein großer Unterschied zwischen einer Aufgabe zu erledigen, was in der Regel ja eben sichtbar ist und an die Aufgabe denken darüber nachzudenken.
00:01:57: Da ist ein großer unterschied Und wenn man mehrere Aufgaben Denken muss über den Verlauf des Tages oder das Vormittag so wie auch immer Dann kommt es dazu dass man permanent irgendwie auch so wachsam sein muss, an diese verschiedene Dinge zu ändern.
00:02:21: und was muss ich denn noch denken etc.
00:02:24: Das kann dann tatsächlich zu einer mentalen Erschöpfung führen.
00:02:29: Und wenn dann tatsächlich diese ja nicht so sichtbare Arbeit die man da leistet, nicht gesehen wird – das nachvollziehbar ist Dann wird sie nicht erkannt.
00:02:42: Und dann ist die Gefahr groß, dass es auch noch an Anerkennung, an Wertschätzung mangelt was den Stresslevel nochmal erhöht weil man sich vielleicht noch vorwerfen lassen muss das man ja gar keine Aufgaben erledigt weil man eben mehr beim überaufgabend nachdenken Aufgaben koordinieren plan etc.
00:03:08: Das ist Arbeit aber eben eine, die oftmals übersehen wird.
00:03:12: Ja also das würde ich jetzt mal so sagen dann befinden wir uns bei der Kategorie Mental Load.
00:03:20: vor allen Dingen wenn es eben mehrere Dinge sind über längere Zeit Dann ist das schon verdammt anstrengend, dann ist es mental load.
00:03:30: Bei dem letzten Gedanken bin ich so hängen geblieben und wenn ich das betrachte aus dem Lebensbereich Partnerschaft, dann sagt vielleicht noch der Partner oder die Partnerin merkt dass der andere oder die andere Insument-Load Prozess ist.
00:03:47: Dann sagt mir doch was ich tun soll wenn du so in der Spannung stehst.
00:03:52: Das ist genau das, der vielleicht manchmal wie dieser berühmte Tropfen, der das fast zum Überlaufen bringt.
00:03:58: Dann nochmal dazu führt dass es schlimmer wird weil der andere dann sagt oder das Gefühl hat jetzt muss ich auch noch daran denken wie ich jetzt mein Partner meiner Partnerin etwas delegieren soll damit ich etwas weniger im Kopf habe.
00:04:15: aber dabei mein Kopf ist dadurch nicht entlastet.
00:04:18: so dieses Gehirn auf Dauer alarm das bleibt uns gehören und nicht ums tun.
00:04:24: Man wünschte eigentlich, dass das Denken an Aufgaben abgenommen wird und die angebotene Hilfe ist das Erledigen von Aufgaben.
00:04:36: Und da ist einfach ein großer Unterschied.
00:04:40: Manchmal kann ich es auch schnell selber erledigen, bevor anleiten muss, noch erinnern muss.
00:04:49: Genau das möchte ich nicht mehr.
00:04:52: Also die Hilfe müsste auf der Ebene der Mental Lod sein.
00:04:56: Mensch wobei kann ich dich unterstützen?
00:05:00: Ja wenn du daran denkst wann das Kind zum Sport muss und welche ob die Sportvermotten auch sauber sind.
00:05:09: also wenn da wenn du das sozusagen im Blick behalten würdest Das würde mir richtig helfen.
00:05:15: vielleicht Sagst du mir hinterher sogar, dass ich das Kind zum Sport fahren soll?
00:05:21: Hauptsache, du denkst daran, dass das pünktlich und rechtzeitig passiert.
00:05:26: Und hast auch im Blick, dass alles notwendig vorhanden ist.
00:05:30: Also irgendwie... Das wäre so ein Beispiel aus der Familie vielleicht.
00:05:34: Ja und da wird so deutlich finde ich an deinem Beispiel, dass man ja nicht Teile delegieren kann.
00:05:39: Man kann ja nicht oder wie soll ich sagen?
00:05:43: also man müsste eigentlich Lebens- oder Themenbereiche aufteilen.
00:05:50: Teile von Aufgaben zu delegieren, also die Klamotten waschen und dann auch noch daran denken dass sie heute mit zur Schule sollen, die Sportklamotte das müsste zusammen belassen werden.
00:06:03: meiner Meinung nach Könnte sein,
00:06:06: dass das sozusagen so eine ganzheitliche Aufgabe ist.
00:06:10: Ja genau.
00:06:11: und dann vielleicht zu sagen okay du machst dann das mit Schul.
00:06:15: also was für Schule wichtig ist ich übernehme den Bereich Gesundheit Ich denke dran wann die Kinder zu welcher Impfung zu welchen Vorsorgeuntersuchungen usw.
00:06:24: sollen und macht dann auch die Termine ab.
00:06:27: Also da sind wir fast bei einer Lösung, aber es kam mir gerade so in den Sinn also das sagt ist dass diese... Dass es eher anders aufgeteilt werden muss als das Angebot in deinem Prozess nehme ich dir was ab.
00:06:41: Aber ich denke das denkt nicht ab.
00:06:44: Ja also auf jeden Fall ist es schon mal gut, dass man sich darüber austauscht, ne?
00:06:47: Also dass man dich auch mal überlegt wer macht eigentlich was?
00:06:51: Aber das führt mich auch zum kleinen Wortspiel.
00:06:55: Wer macht was oder wer denkt was?
00:06:59: Oder man könnte auch sagen, ja, habt ihr eine To-Do Liste?
00:07:04: Habt ihr auch ne To-Think-Liste?
00:07:08: Also an was muss gedacht werden und sich darüber eben auszutauschen?
00:07:15: Welche Dinge liegen in wessen Verantwortung um dann nochmal wieder bei bei dem Plan erinnern, koordinieren und so anzukommen.
00:07:27: Also ganze Verantwortungsbereiche zu verteilen die dann vielleicht auch denken und handeln.
00:07:36: beides Beinhalten aber auf jeden Fall auch das Denken!
00:07:41: Wer denkt worüber nach?
00:07:43: Ja ich dachte gerade also sagt es habt ihr eine To-do und eine to think Liste.
00:07:48: Ich habe ja, ich arbeite mit Journaling und mit To-do-Listen.
00:07:55: Und ich finde man kann das gar nicht trennen.
00:07:57: eine To-Do Liste ist eine ToSync Liste weil ich darin eigentlich oder so wie ich es mache Darin priorisiere auch was es sozusagen die Kröte die ich am Morgen als erstes schlucken will.
00:08:11: also sprich gibt es irgendwas was sich jetzt sofort tun kann um das aus meinem Kopf zu haben?
00:08:17: Und ja, wie gesagt.
00:08:20: Ich finde man kann denken und Tudu oder eine Tuduliste ist ein könnte zum Mantelot werden wenn man das nicht verschriftlicht?
00:08:30: Ja ich könnte auch sagen in der Familie oder im kleinen Arbeitsteam wer macht eigentlich die Tudullisten?
00:08:41: also diejenigen Personen die die TUDULISTE maßgeblich erstellen, die sich überlegen was denn zu tun ist.
00:08:52: Das sind diejenigen, die wahrscheinlich eine höhere Mental-Lot haben?
00:08:58: Ja weil sie ja, weil Sie die erstellen müssen.
00:09:00: Sie müssen sie überprüfen und am Ende noch checken.
00:09:05: Aber es ist nur ein Aspekt von Mental-Load.
00:09:08: Es ist nämlich das Planen.
00:09:11: Wenn du die To-do Liste geschrieben hast, dann musst du ja auch noch irgendwie im Blick sein.
00:09:16: Also für die Personen, die die Dinge wirklich tun, die auf der To-Do Liste stehen und wenn ich wieder die To Do Liste gemacht habe, die Personen, die das durchführen sollen immer daran erinnern muss, denkt dran, du sollst gleich mit dir noch die Lieferung annehmen wie heute kommt Denkt daran, dass der Lieferschein auch unterschrieben wird.
00:09:44: Wenn ich das immer sagen muss, dann habe ich immer noch die Mental-Lot und der andere erledigt.
00:09:51: Das kann auch durchaus körperlich anstrengend sein aber eben nicht mental so anstrent.
00:09:58: Und vielleicht wenn noch zwei drei Personen beteiligt sind, muss sich zwischen denen jetzt auch noch koordinieren?
00:10:08: Eventuell.
00:10:09: Also mit der To-do-Liste zu erstellen, bin ich noch nicht fertig.
00:10:15: Wenn ich dann wieder allein gelassen werde, sie zu beaufsichtigen, wenn man so will.
00:10:22: So lange man alleine ist, gibt es ja keine Trennung.
00:10:26: Dass darüber nachdenken und das tun, ist in einer Person.
00:10:30: Aber immer, wenn zwei oder mehr Menschen zusammen etwas erleben tun ... bewältigen wollen, dann wird es gleich ein Tag schwieriger.
00:10:42: Ja das stimmt!
00:10:44: Das glaube ich auch.
00:10:45: Ich überlege die ganze Zeit.
00:10:46: warum habe ich eigentlich nicht so einen Mäntelnot?
00:10:48: Ich spüre das im Moment gar nicht und ich glaube es hat tatsächlich damit zu tun dass ich eine To-do Liste hab.
00:10:54: aber ich habe mehr als das.
00:10:56: Ich habe ja gesagt ich Journale, ich schreibe Dinge so auf, dass ich mir aufschreibe was ich machen möchte.
00:11:02: Dann verteile ich sie auf den Tag.
00:11:05: also ich schreib das monatlich auf mach mir auch gewisse Dinge fürs ganze Jahr und splitte sie dann in Tage Und gleichzeitig schreibe ich mir immer auch auf.
00:11:17: Was ist mir heute gut gelungen?
00:11:19: Was habe ich erledigt?
00:11:20: Das heißt Ich mache einen Haken dran Und einmal glaube ich, dass ich dieses Mantelot für mich nicht so kenne oder nicht mehr kenne.
00:11:30: Früher habe ich es auch gehabt, weil ich auf dem Papier einen Haken machen kann.
00:11:36: Oder nein, Quatt!
00:11:37: Erstmal steht's auf dem papier, so wollte ich sagen.
00:11:40: Es steht da erst mal schwarz auf weiß.
00:11:42: Das heißt ist ein bisschen aus meinem Kopf raus auf den Papier.
00:11:46: Das zweite ist das sich am Ende sowas wie ... So ein Erfolgserlebnis habe, wenn ich es abhake, dass ich das erledigt habe.
00:11:56: Ich hab's quasi ein bisschen auf mein Kopf auf das Papier delegiert.
00:12:01: Kann man das so sagen?
00:12:02: Ist das nachvollziehbar?
00:12:04: Ja!
00:12:05: Und dann... Wenn ich dann auch noch schreibe ... Was ist mir gut gelogen, oder was war heute auch ein schöner Moment?
00:12:12: Oder welche neue Erkenntnisse habe ich gehabt.
00:12:14: Dann komme ich aus der Hilflosigkeit raus in irgendwie... Ich hab die Dinge unter Kontrolle, denn wir Menschen haben ja als eins unserer wichtigsten Grundbedürfnisse das Thema Kontrolle.
00:12:27: Das hört sich alles so an wie wenn es vor allen Dingen um Dinge geht, die sozusagen im Plan und im Durchführen in deinen Händen liegen.
00:12:37: Also
00:12:38: das ist sozusagen ein Aspekt und der ist auch wichtig.
00:12:43: Wie kriege ich die Dinge, die ich für mich irgendwie erledigen will, schaffen will?
00:12:50: Wie krieg ich das gut hin?
00:12:52: Das ist dann nur noch mal ein zusätzlicher Aspekt wenn es um zwei oder mehr Menschen geht.
00:12:59: Wenn man in der Partnerschaft wer trägt eigentlich wofür Verantwortung Ist ja eine Frage, oder auch im Team genauso.
00:13:09: Also wer ist wofür zuständig und verantwortlich?
00:13:14: Und das ist eben dann mehr als nur... Einfach nur es auszuführen, sondern es im Blick zu behalten, es zu koordinieren, sich herzustellen.
00:13:28: dass es nachher so geschieht wie es gedacht war kommen ja noch andere Facetten mit rein.
00:13:38: Wie perfektionistisch ist jemand bei den verschiedenen Aufgaben, für die er oder sie Verantwortung übernommen hat?
00:13:45: Das spielt dann nachher auch noch eine Rolle dabei.
00:13:51: Die eigenen Erwartung können einem da auch ein Bein stellen.
00:13:55: Aber das macht noch mal wieder, was du sagst es macht für mich nochmal wieder deutlich.
00:13:58: Es geht darum zu sagen also dass die Bereiche aufgeteilt werden.
00:14:01: Also die Person die kocht Die kauft auch einen oder hat sozusagen auch wenn man vielleicht zusammen einkauft aber hat dann also die Planung wann wird etwas eingekauft?
00:14:16: und ja
00:14:19: Klar, wenn man da die Verantwortung teilen will wäre ja zum Beispiel auch diese Woche bin ich für das Abendessen zuständig und ich überlege was wir essen.
00:14:33: Ich überlege, was dafür eingekauft werden muss.
00:14:37: Ich besorge das auch.
00:14:40: Und nächste Woche machst du das?
00:14:43: Dass das könnte... So was sein.
00:14:45: Verantwortung für Abendessenweile wegen, genauso wie Verantwortung fürs Betriebsfest.
00:14:54: dieses Jahr mache ich das.
00:14:57: Also wenn wir jetzt nach Strukturen gucken um dieses Mendeload zu reduzieren dann haben wir einmal die Möglichkeit Bereiche aufzuteilen.
00:15:08: Wir haben zum anderen was du jetzt sagtest auch die Möglichkeit Koordination oder die Organisation über zeitliche Dimension zu machen.
00:15:20: Also eine Woche du, andere Woche ich oder heute ich, morgen du?
00:15:27: Das wären zwei Möglichkeiten den Alltag zu strukturieren.
00:15:33: was hast Du noch für ... Man kann ja auch nochmal ganz individuell hingucken.
00:15:37: Also ich, meinetwegen wäre jetzt... hätte das Gefühl, im Moment ist es ganz schön viel irgendwie.
00:15:46: Verschiedene Dinge an die ich gerade denken muss.
00:15:48: also das ist ja oftmals auch charakteristisch für Mental-Lot.
00:15:51: wenn ich nur an eine Sache denken muss dann ist es ja meistens auch ganz gut zu... zu händeln, wie man so sagt.
00:16:00: Wenn ich aber an vier verschiedene Dinge heute noch denken muss dann gehen wir diese Dinge vielleicht auch abwechseln mal durch den Kopf also und da gibt es natürlich auch entsprechende Übungen und die einfachsten Übung sind Atemübungen mal innezuhalten und sich mal für eine Minute auf den Atem zu konzentrieren und einfach mal mit ein paar kräftigen Atemzügen einmal bei sich der eigenen Atmung anzukommen.
00:16:32: Sich einmal aus diesen über so vieles nachdenken, einmal kurz rausziehen das kann schon unterschied machen und grundsätzlich auch überhaupt mal zu überlegen wie viele verschiedene Dinge habe ich denn sozusagen an die heute oder diese Woche, oder diesen Monat.
00:16:52: Oder mal wegen dieses Jahr alles so bewegen muss, bewegen will?
00:16:58: Also zum Beispiel ändert sich natürlich viel wenn ein Paar auf einmal das erste Kind kriegt dann ist auf einmal ganz viel was anderes.
00:17:08: andere Dinge die dann irgendwie zu überlegen und zu bedenken und zu koordinieren und zu planen sind dass man daran auch irgendwie immer ein bisschen aufpasst, dass man sich selber nicht vergisst.
00:17:23: Dass man vielleicht eben auch Aufgaben vielleicht mal abgibt also sie nicht mehr bewältigt und gemeinsam nicht mehr gewählt hat.
00:17:30: Man sagt ja bis jetzt haben wir diesen bestimmte Hobby sehr intensiv gepflegt.
00:17:38: das geht zurzeit nicht wenn ich mich wieder auf diese Zeit mit kleinen Kindern beziehe.
00:17:45: Das müssen wir vielleicht mal für die nächsten drei, vier, fünf, sechs Jahre zurückfahren.
00:17:53: Weil sonst wird das alles zu viel im Sinne von Selbstfürsorge.
00:17:57: Auch das ist natürlich eine Möglichkeit auch nochmal in anderen zeitlichen Dimensionen zu denken.
00:18:06: Und es kommen natürlich noch manchmal so gesellschaftliche Vorstellungen irgendwie ins Spiel.
00:18:13: Die verändern sich ja auch ständig, aber es gibt natürlich auch noch sehr traditionelle Vorstellung dass eben mal wegen noch gesagt wird die Frau, die kümmert sich um die Belange rund ums Kind über den Alltag und da Da wird, glaube ich oftmals unterschätzt wie viel Mental-Lot gerade auch mit kleinen Kindern mit der Betreuung, Versorgung und Entwicklung des Kindes zusammenhängt.
00:18:50: Oh Mensch das ist doch nix!
00:18:53: Du hast den ganzen Tag da mal ein paar Brote geschmiert und dann warst du mit dem Kind am Spielplatz und hast an der Sandkiste herum gesessen Nee.
00:19:05: Wahrscheinlich hat die Person, egal ob Vater oder Mutter ist nicht nur so rumgesessen, sondern währenddessen ... Ach, pass auf nachher noch muss ich nochmal zur Apotheke und Kinderarztes heute Nach mehr.
00:19:16: welche Untersuchung ist noch fällig wieder?
00:19:19: Klar im Moment Kita-Platz müssen wir noch irgendwie besorgen.
00:19:22: Da haben ja drei Angebote, da sollten uns auch noch einen angucken.
00:19:26: Wann war das noch mal Donnerstag oder Freitag?
00:19:30: Und dann geht einem an der Sandkiste sitzen gehen einem sieben Dinge durch den Kopf und das völlig unsichtbar.
00:19:36: Die hockt doch dann, warum die Person?
00:19:40: Aber nee, nee wahrscheinlich nicht!
00:19:43: Vielleicht schon aber wahrscheinlich nicht.
00:19:45: Ich glaube da hast du jetzt gerade sehr aus dem Herzen des Elternteils gesprochen der die Kinderbetreuung übernimmt.
00:19:53: Ja
00:19:54: ja.
00:19:55: Man oder Frau.
00:19:57: Und es ist aber auch... Haushalt ist ja auch oftmals ein Thema oder so gerade in der Paarbeziehung.
00:20:04: Aber auch in der Firma, wer kümmert sich denn um unser Soziales Miteinander?
00:20:09: Ja die Aufgaben sind klar aber wer überlegt dann mal ob wir mal mit dem Team auch mal essen gehen und so weiter.
00:20:20: Also da sind noch Überlegungen, mentale Dinge irgendwie von Nöten, die dann vielleicht auch mal jemand übernehmen.
00:20:30: Und das muss auch nicht immer der gleiche sein.
00:20:32: Ich glaube es ist da an dieser Stelle eine ganz große Aufgabe für das Thema Wertschätzung denn ich kenne aus der Paarberatung auch dass genau der andere Parter jetzt nicht die Kinderbetreuung macht sagt und du weißt gar nicht was ich alles am Tag zu denken und zu organisieren und im Kopf haben muss am Arbeitsplatz.
00:20:58: Und gefühlt werden wahrscheinlich beide irgendwie ihren Mental-Load haben oder auch nicht, aber also überall wo wir tätig sind mit komplexen Aufgaben gibt es die Möglichkeit dass daraus ein zu viel wird Und wenn wir Kontrolle haben wollen, dann müssen wir halt gucken wie gelingt uns das die Kontrolle zu bewahren dass wir den Kopf irgendwie durch Prioritäten, durch eine Struktur oder ich mache mir ne Liste.
00:21:37: Irgendwie ein Stückchen freier kriegen und vielleicht auch wieder nochmal sagt es Dinge gar nicht machen.
00:21:43: also zum Priorisieren könnte auch gehören Dinge weglassen loslassen Vielfältig ein Thema und es betrifft wahrscheinlich irgendwie alle Menschen.
00:21:53: Alle Menschen haben die Möglichkeit, dass sie da reingeraten.
00:21:56: Ja, ja.
00:21:57: Ja.
00:22:03: Was könnten wir denn noch?
00:22:05: Können wir noch was anbieten?
00:22:08: Wir haben ja jetzt verschiedene Sachen gehabt.
00:22:10: also nicht... sich nicht nur Aufgaben sichtbar zu machen, sondern vielleicht auch Verantwortlichkeiten sichtba zu machen.
00:22:19: selber mal zu merken dass man ein bisschen viel gerade im Kopf hat, dass man sich mal, weiß ich nicht, hat man auf die Chance mal, sich zwanzig Minuten mal hinzulegen und einen Mittagsschläfchen zu machen?
00:22:31: Also so eine mentale Pause wie immer ein das gelingt.
00:22:35: Mal zu überlegen Wie kann ich aussteigen für Kurzes Moment.
00:22:41: Pausen müssen ja in der Regel nicht lang sein, also auch sehr kurze Pausens sind oftmals sehr hilfreich
00:22:49: und das muss eine Pause sein die auf das Denken ausschaltet sonst funktioniert ja nicht.
00:22:54: Also vielleicht gelingt es auch nicht So ganz einfach, aber da muss man auch ein bisschen rum experimentieren.
00:23:01: Deswegen hatte ich glaube ich das mit der Atemtechnik gesagt Da sind manche doch erstaunt wie gut sie es mit so einer Atem-Technik tatsächlich schaffen.
00:23:12: mal eine Minute lang Das hört sich nicht an.
00:23:17: Die Lösungen sind ja oftmals viel kleiner als man glaubt Man müsste erst so riesige Entscheidungen treffen oder wie auch immer.
00:23:24: Aber manchmal sind's die kleinen Dinge die wirklich hilfreich sind.
00:23:27: Und wenn man wirklich mit Atemtechnik wäre ja auch dann irgendwie verbunden, das in einer bestimmten Art und Weise zu machen.
00:23:36: Also vier Sekunden einatmen zwei Sekunden Luft anhalten acht Sekunden ausatmen, zwei Sekunde dann einfach in den Zustand usw.
00:23:47: oder welche Technik es dann auch ist.
00:23:49: aber die Bedarf eben eine Aufmerksamkeit, die verhindert dass man etwas anderes denken kann.
00:23:56: Ja, ich finde Atemtechnik das hört sich immer nicht so für mich nicht so attraktiv an.
00:24:01: Ich weiß gar nicht warum aber das ist so.
00:24:04: nach dem Motto um und alles die ganze Welt gut glaube ich sowas dass ich da nicht ganz dran glaube.
00:24:10: gleichzeitig ist es ja so und das kenne ich auch wenn ich unter Stress mal bin dass ich merke mein Brustkopf verengt sich und wenn ich dann diese Übung mache die du eben nanntest zählt da gar nicht die Sekunden, sondern ich achte darauf dass sich länger ausatmen als ich eingeatmet habe.
00:24:30: Dann entspannt schon der Körper.
00:24:32: Ja vielen
00:24:32: Dank!
00:24:34: Sehr sehr hilfreich.
00:24:37: Mir wird ja noch einfallen weil du eben gefragt hast nach was können wir dann anbieten auch für so häufige Dinge wo man vielleicht sich belastet im Kopf durch?
00:24:51: Es klingelt jetzt das Telefon und eigentlich bin ich dabei eine Aufgabe zu machen, dass wir für das Beispiel sich die sogenannte Vendantpläne zumachen.
00:25:04: Die haben ja glaube ich in einer Podcastfolge mal gesprochen aber ich weiß nicht mehr in welcher von Golwitzer und Gabriele Oettingen, dass es darum geht Wenn dies und jenes passiert, dann mache ich das und dass.
00:25:17: Also im Sinne von wenn ich während ich meine Einkaufsliste schreibe oder während ich am Arbeitsplatz was delegiere das Telefon klingelt genau dann gehe ich gerade mal nicht ran Also nicht ständig mich als Telefon zu gehen, sondern wenn genau diese eine Situation ist dann ist genau das die Antwort darauf wie ich mich ein Stück entlasten kann.
00:25:43: Und von dann komme ich zur Dankbarkeit, dass man vielleicht auch mal überlegt was der Arbeitskollege oder die Partnerin oder der Partner so im Laufe des Tages wohl alles so zu erledigen, an was die andere Person so zu denken hat.
00:26:03: Mal drüber nachdenken.
00:26:03: Was könnte das denn sein?
00:26:05: Was geht dieser Personen den Tag lang im Kopf rum und was sind so die Denkaufgaben?
00:26:14: Und dann vielleicht auch mal zu sagen Mensch vielen Dank dass du heute tatsächlich wieder dran gedacht hast dieses und jenes, also das dann was immer erst gerade an dem Tag war.
00:26:27: Dafür auch mal die Dankbarkeit auszudrücken.
00:26:30: Es ist wunderbar... Ich kann mich darauf verlassen dass du das tust!
00:26:35: Und ich musste gar nicht dran denken.
00:26:37: Ich habe davon keine Mente-Load.
00:26:41: Ich kann die Verantwortung an dich abgeben und kann mich auch drauf verlassen wie wunderbar es das denn?
00:26:51: Dankeschön.
00:26:52: Also so mal darauf zu schauen, ne?
00:26:58: Ja.
00:26:59: Ich weiß nicht ob du noch Tipps hast!
00:27:02: Nö ich hab jetzt eigentlich fast nur noch Dankbarkeit dass man uns zugehört hat.
00:27:09: Ich glaube es sind ein paar Anregungen dabei.
00:27:13: vielleicht passt auch die eine oder andere zu dir, liebe Zuhörerinnen oder dir lieben Zuhöre.
00:27:20: Es passt nicht alles zu jedem das haben wir schon öfter gesagt aber vielleicht passt eine Sache zu dir und dann würde ich mich freuen einfach dass das so ist.
00:27:31: Ich werde es wahrscheinlich nicht erfahren Aber immerhin kann ja in den Gedanken leben Dass irgendein Tipp von uns irgendeine Anregung bei euch irgendwie hilfreich wirkt.
00:27:45: Ja, das ist der Zweck und dass wir schön.
00:27:47: Und mir bleibt an der Stelle dir Danke zu sagen.
00:27:50: Danke für das schöne Gespräch!
00:27:52: Ja,
00:27:52: da gebe ich gerne zurück.
00:27:55: Dann machts gut, Maren und alle die uns zuwürfen haben.
00:28:00: Macht's gut, tschüssi!
00:28:01: Tschüß.